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Vietnam

Die Sozialistische Volksrepublik Vietnam, ein langgezogener Küstenstaat, liegt in Südostasien und grenzt an die Staaten China, Laos und Kambodscha. Neben der Hauptstadt Hanoi spielt vor allem die Hafenstadt Thành phố Hồ Chí Minh, auch Hồ Chí Minh-City genannt (früher Saigon), eine wichtige Rolle. Hanoi ist bekannt als die etwas ruhigere, elegantere Stadt, während Hồ Chí Minh-City im Moment rasch wächst und boomt.
Die offizielle Landessprache ist Vietnamesisch, das in lateinischer Schrift geschrieben wird. Daneben gibt es 54 ethnische Minderheiten mit teilweise eigenen Sprachen bzw. Dialekten. Mit Englisch kommt man als Tourist sehr gut durch, besonders im Süden des Landes, wo viele Menschen während des Vietnamkriegs Englisch gelernt haben. Französisch bildet zwar immer noch eine wichtige Fremdsprache, obwohl seine Bedeutung in den letzten Jahren abgenommen hat. Da viele Vietnamesen in der ehemaligen DDR gearbeitet und gelebt haben, ist es auch nicht außergewöhnlich sich auf deutsch mit Einheimischen zu unterhalten (besonders in Hanoi).
Die Landeswährung ist der Vietnamesische Dong (VND). Ein Euro entspricht etwa 30.000 Dong (Stand 2012).

Klima

Durch die Ausdehnung des Landes von Norden nach Süden, herrschen unterschiedliche klimatische Bedingungen. Im Süden findet man tropisches Klima mit heißen Temperaturen während des ganzen Jahres vor. Zwischen Mai und Oktober ist Regenzeit. Im Norden herrscht tropisches Wechselklima, wobei es zwischen November und April etwas kühler ist.

Landschaft

Im Norden an der chinesischen Grenze ist die Landschaft gebirgig. Es handelt sich um das Yunnan-Hochland, dessen höchste Erhebung der Phan-xi-păng, auch Fan Si Pan, ( 3.144 Meter) ist. Diese Gegend ist die Heimat verschiedener Ethnien (Hmong, Red Dao und Tay).

Hanoi liegt im Delta des Roten Flusses, einer fruchtbaren Landschaft, die sich bis zum Golf von Tonkin erstreckt.
Der Annamitische Küstenstreifen verläuft entlang des relativ schmalen mittleren Teils des Landes. Diese Landschaft entlang der Küste des Südchinesischen Meeres ist relativ dicht besiedelt. 

Das Annamitische Hochland trennt den Annamitischen Küstenstreifen von der Mekong-Ebene in Laos. Es handelt sich dabei um eine Kordillere, die parallel zur Küste verläuft. Die Region ist nur dünn besiedelt und beheimatet verschiedene ethnische Minderheiten.

An der Südwestspitze des Landes befindet sich das Mekong-Delta, in dem Hồ Chí Minh-City liegt. Diese fruchtbare Schwemmlandschaft ist durch Sedimentation entstanden und vergrößert sich jährlich um ca. 80 m². Dieser Teil des Landes ist dicht besiedelt und landwirtschaftlich intensiv genutzt. Daher rührt auch der Name „Südliche Reiskammer Vietnams“. Südlich des dicht besiedelten und landwirtschaftlich stark genutzten Gebietes befinden sich die Mangrovensümpfe.


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